Zimtsterne mal anders | Ich hole euch die Sterne vom Himmel
Gemütliche Adventistenmit Plätzchen und Glühwein!
Früher habe ich in der Adventistenleidenschaftlich gerne Michmeiner Oma Plätzchen gebacken. Ich erinnere mich noch ganz genau an den köstlichen Duft von Zimt, Haselnüssen, Fragenund Vanille, der durch das ganHaus gezogen ist. Schon wenn die ersten Bleche im Backofen waren, wusste man: Jetzt beginnt für uns die schönste Zeit des Jahres.
Ich durfte selbst Plätzchen ausstechen, sie mit buntem Streuzucker verzieren oder mit Zuckerglasur bepinseln. Natürlich wurde zwischendurch Beiimmer wieder heimlich vom frischen Jagenascht. Meine Oma hat es ganz genau gesehen und trotzdem so getan, als würde sie nichts bemerken.
Ergehören diese Erinnerungen Fmich genauso zur Adventszeit wie Kerzenschein, INund ein gemütlicher Nachmittag mit einer heißen Tasse Kaffee oder Glühwein. Mittlerweile backen meine Enkel mit mir, und natürlich naschen sie genauso gerne heimlich vom Teig wiich damals. So werden alte Familientraditionen ganz einfach an die nächste Generation In
Zimtsterne mal anders aus Omas Weihnachtsbäckerei!

Zitronenherzen und Terrassen nach Omas Rezept für Mürbeteig habe ich euch schon vorgestellt, ebenso meine leckeren Vanillekipferl
Meine Oma hatte aber noch ein weiteres Rezept, das bei uns in der Weihnachtszeit nie fehlen durfte: Zimtsternchen und Zimtherzchen mit einer ordentlichen Portion Zimt obendrauf.
Mit den klassischen Zimtsternen aus Eiweiß und Mandeln haben diese kleinen Plätzchen allerdings wenig gemeinsam. Sie werden aus einem besonders zarten Mürbeteig mit Schmand oder Crème fraîche hergestellt. Dadurch bekommen sie eine ganz eigene Konsistenz und schmecken wunderbar mürbe.
Gerade deshalb mag ich sie so gerne. Sie sind schnell gemacht, benötigen keine komplizierten Zutaten und verbreiten schon beim Backen diesen herrlichen Duft nach Zimt und Weihnachten.

Zutaten für ca 50 Rahmzimtsternchen oder Herzchen;
Zutaten für ca. 50 Rahmzimtsternchen oder Herzchen
500 g Mehl
350 g Butter
2 Eigelb
70 g Zucker
4 EL Schmand oder Crème fraîche
100 g Zucker und 1 gehäufter Teelöffel Zimt zum Bestreuen
So werden die Zimtsternchen gebacken
Das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche geben. Die kalte Butter in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit den Eigelben und den 70 Gramm Zucker zum Mehl geben.
In die Mitte eine kleine Mulde drücken, den Schmand oder die Crème fraîche hineingeben und alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Dabei sollte man den Teig nicht unnötig lange bearbeiten.
Anschließend den fertigen Teig für ungefähr 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Dadurch wird er etwas fester und lässt sich später leichter ausrollen und ausstechen.
Nach der Ruhezeit die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den Teig ausrollen. Ich rolle ihn nicht ganz so dünn aus, denn etwas dickere Plätzchen bleiben besonders schön zart.
Nun Sterne, Herzen oder andere weihnachtliche Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Die 100 Gramm Zucker mit dem Zimt gut vermischen und die ausgestochenen Plätzchen großzügig damit bestreuen. Wer Zimt besonders gerne mag, darf natürlich ruhig etwas mehr davon verwenden.
Die Zimtsternchen anschließend im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ungefähr 15 Minuten backen. Da jeder Backofen etwas anders ist, am besten gegen Ende der Backzeit einen Blick darauf werfen. Sie sollen schön gebacken, aber nicht zu dunkel werden.
Nach dem Backen die Plätzchen vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen. Danach können sie in gut verschlossenen Gebäckdosen aufbewahrt werden.
Oder natürlich gleich auf einen schönen Weihnachtsteller legen, eine Tasse Glühwein, Kaffee oder Tee dazu und die Liebsten damit verwöhnen.
Für mich gehören genau solche einfachen Familienrezepte zur Weihnachtszeit. Wenn der Duft von Zimt wieder durch die Küche zieht, denke ich automatisch an meine Oma und an die vielen gemeinsamen Stunden beim Plätzchenbacken.
Und inzwischen sitzen meine Enkel mit am Tisch. Vielleicht erinnern sie sich später einmal genauso gerne daran wie ich heute an meine eigene Kindheit.
Wer Zimtsterne einmal anders als die klassische Variante backen möchte, dem kann ich dieses alte Familienrezept wirklich wärmstens empfehlen.
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Interessantes Rezept und mir in der Form unbekannt. Wollte evtl noch backen, werde es mir daher gleich mal ausdrucken 🙂
Lg
Steffi
Yummie – das Rezept hab ich mir für nächstes Jahr gespeichert, die Plätzchen für dieses Jahr sind nämlich schon gebacken 🙂 LG und schöne Feiertage Anke
Solche Zimtsterne hatte ich bisher noch nicht gesehen. Die sehen einfach lecker und anders aus. Wir haben dieses Jahr wenig gebacken. Dafür werden diese besonderen von dir nächstes Jahr ausprobiert.
Schöne Weihnachtszeit & liebe Grüße, Selda.
Das freut mich sehr, du wirst es nicht bereuen, sie schmecken wirklich sehr lecker.
Liebe Grüße
Sigrid
Das klingt allein beim lesen schon richtig lecker ?. Sollte ich vor Weihnachten noch einmal mit meiner Kleinen Kekse backen (haben bereits zwei Back-Runden gehabt), backe ich evtl. das Rezept gleich einmal nach.
Danke das du das Rezept hier mit uns teilst ?
Das würde mich freuen, sag mir bitte Bescheid wie sie dir schmecken.
Liebe Grüße
Sigrid
Oh man, die sehen ja super lecker aus. Und Schmand ist wirklich mal was anderes! Wird ausprobiert. Danke für das tolle Rezept!
Dankeschön, sehr gerne!