Besuch im Los Angeles Zoo: ein fantastischer Ort für Jung und Alt

Besuch im Los Angeles Zoo

Wenn wir bei unserer Familie in Kalifornien sind, gehört ein Besuch im Los Angeles Zoo für uns fast schon dazu. Besonders schön ist es natürlich, wenn unser kleiner Enkel Noah dabei ist, denn mit Kindern erlebt man so einen Zoo noch einmal ganz anders. Man läuft nicht einfach nur von Tier zu Tier, sondern bleibt stehen, schaut genauer hin und freut sich plötzlich über Dinge, die man alleine vielleicht gar nicht so bewusst wahrgenommen hätte. Für Noah ist der Los Angeles Zoo kein fremder Ausflugsort, sondern fast schon ein kleines Abenteuerland, in dem er sich richtig gut auskennt.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde kürzlich mit neuen Bildern, zusätzlichen Informationen und persönlichen Eindrücken aus unserem Besuch im Los Angeles Zoo aktualisiert.

Eingangsbereich des Los Angeles Zoo mit großem Schild, Palmen und Besucherbereich

Schon am Eingang beginnt für mich dieses besondere Gefühl. Man steht noch gar nicht richtig im Zoo, hört aber schon Stimmen, Kinderlachen, manchmal Tiergeräusche und spürt diese warme kalifornische Luft. Dazu kommen die Palmen, die Wege, die Pflanzen und dieses Gefühl, mitten in Los Angeles plötzlich in einer ganz anderen kleinen Welt zu sein. Genau das mag ich am Los Angeles Zoo so gerne, denn er ist kein Ort, den man einfach schnell abhakt, sondern ein Ort, an dem man langsam laufen und schauen darf.

Spazierweg im Los Angeles Zoo mit üppigen Pflanzen und Bananenstauden

Vor unserem ersten Besuch war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch. Ein Zoo mitten in Los Angeles, das klang für mich erst einmal nach wenig Platz, kleinen Gehegen und viel Stadt drumherum. Aber ich wurde angenehm überrascht, denn der Los Angeles Zoo ist viel grüner, weitläufiger und schöner angelegt, als ich gedacht hatte. Viele Wege führen durch üppige Pflanzen, vorbei an Palmen, Farnen, blühenden Sträuchern und großen Bäumen, sodass man stellenweise wirklich das Gefühl hat, durch eine kleine Dschungellandschaft zu spazieren.

Die meisten Tiergehege befinden sich im Freien, was natürlich wunderbar zum kalifornischen Wetter passt. Es gibt aber auch Innenbereiche und schattige Rückzugsorte, denn gerade an heißen Tagen suchen sich viele Tiere lieber ein kühles Plätzchen. Manchmal sieht man deshalb nicht sofort jedes Tier, aber genau das gehört für mich auch zu einem Zoobesuch dazu. Man braucht ein bisschen Geduld, bleibt stehen, sucht mit den Augen zwischen Pflanzen und Felsen, und plötzlich entdeckt man doch eine Bewegung.

Mein Video aus dem Los Angeles Zoo

Wenn du dir vor dem Weiterlesen ein paar echte Eindrücke aus dem Los Angeles Zoo anschauen möchtest, findest du hier mein Video dazu. Es ist kein gesprochenes Reisevideo, sondern ein kleiner Rundgang mit originalen Hintergrundtönen aus dem Zoo. So bekommt man ein bisschen das Gefühl, selbst zwischen den Wegen, Gehegen und Tiermomenten unterwegs zu sein.

Mit Noah durch den Los Angeles Zoo

Noah kennt sich im Los Angeles Zoo inzwischen bestens aus, denn er besucht ihn mit seinen Eltern öfter und besitzt sogar eine Dauerkarte. Er weiß genau, wo seine Lieblingstiere zu finden sind, welche Wege man nehmen muss und wo man auf keinen Fall einfach vorbeigehen darf. Für uns ist das immer besonders schön, weil er uns mit einer Mischung aus Stolz und Begeisterung durch den Zoo führt. Man merkt sofort, dass er dort schon viele schöne Stunden verbracht hat.

Mit einem Kind unterwegs zu sein, verändert so einen Besuch vollkommen. Plötzlich ist nicht mehr wichtig, alles zu sehen oder einen perfekten Plan abzulaufen, sondern man folgt der Begeisterung des Kindes. Wenn Noah stehen bleibt, bleiben wir auch stehen. Wenn er uns erklärt, warum ein Tier besonders spannend ist, hören wir zu, und oft sind es genau diese kleinen Erklärungen, die mir später am meisten in Erinnerung bleiben.

Der Streichelzoo als erste Anlaufstelle

Kleiner Junge begegnet einer Ziege im Streichelzoo des Los Angeles Zoo

Der erste Weg führt uns meistens zum Streichelzoo. Dort warten Ziegen und Schafe, die gestreichelt und manchmal auch gestriegelt werden möchten. Für Kinder ist dieser Bereich natürlich besonders schön, weil sie den Tieren ganz nah kommen können. Unser Enkel liebt es, dort nicht nur zu schauen, sondern selbst etwas zu tun.

Ich mag diesen Bereich auch deshalb, weil er so ruhig und unkompliziert ist. Kein großes Spektakel, keine lauten Shows, sondern einfach Tiere, Kinderhände und ein bisschen Geduld. Man sieht, wie vorsichtig Kinder plötzlich werden, wenn sie ein Tier berühren dürfen. Solche Momente sind klein, aber sie haben etwas sehr Echtes.

Warum sind Flamingos pink?

Warum sind Flamingos pink? Rosafarbene Flamingos am Wasser

Flamingos gehören im Los Angeles Zoo zu den Tieren, bei denen man automatisch stehen bleibt. Mit ihren langen Beinen, dem elegant gebogenen Hals und den leuchtenden Farben sehen sie einfach wunderschön aus. Besonders wenn die Sonne auf das Wasser und die Federn fällt, wirken sie fast wie ein kleines Postkartenmotiv. Für Noah sind Flamingos aber nicht nur hübsch, sondern auch richtig interessant.

Er weiß inzwischen schon einiges über sie und erklärt uns gerne in seinen eigenen Worten, warum Flamingos pink sind oder warum sie oft auf einem Bein stehen. Einmal sagte er uns ganz stolz, dass Flamingos so schön pink werden, weil sie viele kleine Krebse und ähnliche Nahrung fressen. Und dass sie auf einem Bein stehen, damit ihnen im Wasser nicht so schnell kalt wird. Ob man es nun wissenschaftlich ganz genau nimmt oder nicht, aus seinem Mund klang es einfach herrlich.

Genau solche Kindermomente liebe ich an unseren Besuchen im Los Angeles Zoo. Man merkt, wie viel Kinder aufnehmen, wenn sie etwas wirklich spannend finden. Sie merken sich kleine Details, stellen Fragen und erklären es später mit einer Begeisterung, die ansteckend ist. Für mich sind die Flamingos deshalb nicht nur schöne Tiere, sondern auch mit Noahs kleinen Erklärungen verbunden.

Besuch bei den Schimpansen zur Fütterung

Schimpansen werden mit Bananen gefüttert und greifen nach dem Futter

Auch ein Besuch bei den Schimpansen gehört für Noah fast immer zum Pflichtprogramm. Ihr Bereich ist naturnah gestaltet, mit Felsen, Palmen, Wasserfällen und verschiedenen Ebenen, auf denen sie sich bewegen können. Besonders spannend wird es, wenn wir ungefähr zur Fütterungszeit dort sind. Dann bleiben wir gerne etwas länger stehen und beobachten, was passiert.

Es ist faszinierend zu sehen, wie aufmerksam die Schimpansen werden, sobald die Tierpfleger Futter bringen. Manche Bewegungen wirken fast menschlich, manche Blicke auch, und genau deshalb kann man ihnen lange zusehen. Wenn sie Futter auffangen oder sich geschickt durch ihre Anlage bewegen, ist Noah natürlich sofort begeistert. Aber auch für uns Erwachsene ist es jedes Mal interessant, weil bei den Schimpansen immer irgendetwas zu beobachten ist.

Die Masaigiraffen im Los Angeles Zoo

Masai Giraffe im Los Angeles Zoo zwischen Palmen und trockenen Gräsern

Die Giraffen gehören zu den Tieren, die man im Los Angeles Zoo einfach sehen möchte. Schon von weitem wirken sie beeindruckend, und wenn man dann näher am Gehege steht, merkt man erst richtig, wie groß und elegant sie sind. Besonders auffällig ist ihre lange, bläuliche Zunge, mit der sie Blätter und Zweige greifen können. Bei Giraffen sieht alles ruhig und fast langsam aus, aber gerade das macht sie so schön.

Ich finde, Giraffen haben etwas Sanftes und Würdevolles an sich. Wenn sie ihren langen Hals zu den Ästen strecken oder langsam durch die Anlage laufen, könnte ich ihnen lange zusehen. Für Kinder sind sie natürlich besonders spannend, weil sie so unverwechselbar aussehen. Noah entdeckt sie oft schon von weitem, und ein Besuch bei den Giraffen gehört für uns deshalb fast immer dazu.

Ein kleiner Tipp für den Zoobesuch

Für einen Besuch im Los Angeles Zoo würde ich immer etwas zu trinken mitnehmen, besonders wenn man mit Kindern unterwegs ist. Die Wege sind länger, als man zuerst denkt, und an warmen Tagen in Kalifornien ist eine Trinkflasche im Rucksack wirklich praktisch. Gerade mit Kindern ist es schön, wenn man nicht ständig nach einem Getränk suchen muss, sondern unterwegs einfach kurz Pause machen kann.

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Die Riesenotter im Los Angeles Zoo haben ihren Spaß

Riesenotter spielen am Wasserrand und im Wasser

Die Riesenotter waren bei einem unserer Besuche besonders lebhaft, und das hat Noah natürlich sehr gefallen. Sie sind viel größer, als man sich Otter vielleicht zuerst vorstellt, und sie bewegen sich im Wasser unglaublich geschickt. Wenn sie schwimmen, tauchen oder miteinander herumtollen, wirkt alles sehr verspielt. Genau solche Tiere ziehen Kinder sofort in ihren Bann.

Wir hatten Glück und konnten sie eine ganze Weile beobachten. Manchmal gleiten sie durchs Wasser, dann tauchen sie wieder auf, drehen sich oder verschwinden kurz hinter einem Felsen. Es sind keine Tiere, bei denen man nur kurz hinschaut und weitergeht. Wenn sie aktiv sind, bleibt man automatisch stehen und freut sich über diese lebendige kleine Szene.

Die Sumatra Tiger beobachten

Sumatra Tiger im Los Angeles Zoo läuft durch sein naturnahes Gehege

Die Sumatra Tiger gehören für mich zu den eindrucksvollsten Tieren im Los Angeles Zoo. Sie wirken ruhig, majestätisch und gleichzeitig voller Kraft. Allerdings braucht man bei ihnen manchmal Geduld, besonders wenn es warm ist. Bei unserem Besuch hatten sich die Tiger zuerst in den Schatten zurückgezogen, und wir mussten eine Weile warten, bis sich einer zeigte.

Aber genau dieses Warten macht den Moment dann oft noch besonderer. Man steht vor dem Gehege, schaut zwischen Pflanzen, Felsen und Schatten, und plötzlich bewegt sich etwas. Wenn dann ein Tiger langsam sichtbar wird, ist das schon ein beeindruckender Augenblick. Für Noah war das natürlich spannend, aber auch wir Erwachsenen waren sofort ganz aufmerksam.

Der Sumatra Tiger gilt als bedroht, und vielleicht schaut man ihn deshalb noch einmal bewusster an. Es ist etwas anderes, ein solches Tier nur auf einem Bild zu sehen oder es in Ruhe vor sich zu beobachten. Man spürt seine Kraft, obwohl er vielleicht nur langsam durch die Anlage läuft. Für mich war das einer dieser Momente, die im Gedächtnis bleiben.

Elefanten im Zoo von Los Angeles

Elefant im Los Angeles Zoo in naturnaher Umgebung

Der Bereich Elephants of Asia ist einer der großen und eindrucksvollen Bereiche im Los Angeles Zoo. Dort leben asiatische Elefanten in einer weitläufigen Anlage mit Hügeln, Tälern, Wasserbereichen, Bäumen und Rückzugsmöglichkeiten. Ich finde es schön, wenn ein Gehege abwechslungsreich gestaltet ist und den Tieren verschiedene Bereiche bietet. Gerade bei Elefanten achtet man als Besucher besonders darauf, wie sie untergebracht sind.

Elefanten faszinieren mich immer wieder. Ihre Größe, ihre ruhigen Bewegungen und ihre Art, miteinander umzugehen, haben etwas ganz Besonderes. Wenn man mit einem Kind vor ihnen steht, wirken sie noch gewaltiger. Noah schaut ihnen gerne zu, auch wenn Elefanten keine hektischen Tiere sind und man manchmal einfach ein bisschen Geduld braucht.

Der Los Angeles Zoo engagiert sich auch für bedrohte Tierarten und versucht, Besucher über Schutz und Erhaltung aufzuklären. Natürlich ist ein Zoo immer auch ein Ort, über den man nachdenken kann. Aber wenn Kinder dort Tiere kennenlernen, Fragen stellen und verstehen, dass viele Arten Schutz brauchen, kann so ein Besuch auch wertvoll sein. Für uns gehört der Elefantenbereich auf jeden Fall zu den Stationen, die wir gerne besuchen.

Das Lieblingstier unseres Enkels im Los Angeles Zoo

Schildkröte im Los Angeles Zoo als Lieblingstier unseres Enkels

Natürlich gibt es im Los Angeles Zoo noch viele weitere Tiere, die ebenfalls spannend sind. Manchmal bleiben wir bei Vögeln stehen, manchmal bei Nilpferden, Leoparden oder anderen Gehegen, die uns gerade ins Auge fallen. Aber mit Kindern ist es oft so, dass ein Tier eine ganz besondere Bedeutung bekommt. Bei unserem Enkel ist das ganz klar die Schildkröte.

Schildkröten haben für Kinder etwas Ruhiges und Faszinierendes. Sie bewegen sich langsam, wirken fast ein bisschen geheimnisvoll und ziehen trotzdem sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Vielleicht ist es genau diese Ruhe, die sie so besonders macht. Für unseren Enkel gehört ein Blick zu den Schildkröten jedenfalls immer dazu, wenn wir im Los Angeles Zoo unterwegs sind.

Warum wir den Los Angeles Zoo gerne besuchen

Zugegeben, vor unserem ersten Besuch im Los Angeles Zoo war ich etwas skeptisch. Ein Zoo mitten in Los Angeles, das klang für mich zuerst nach wenig Platz und kleinen Gehegen. Aber dieser Eindruck hat sich schnell geändert. Der Zoo ist viel grüner, weitläufiger und ruhiger, als ich erwartet hatte, und zwischen den vielen Pflanzen, Wegen und Schattenplätzen kann man wunderbar ein paar Stunden verbringen.

Besonders mit Kindern ist der Los Angeles Zoo ein schönes Ausflugsziel. Man muss nicht hetzen, sondern kann langsam laufen, Tiere beobachten und immer wieder kleine Pausen machen. Für uns ist der Zoo inzwischen eng mit Noah verbunden, mit seinen Erklärungen über Flamingos, seiner Freude im Streichelzoo und den kleinen Tiermomenten, die man später wieder vor Augen hat.

Wenn du selbst einen Besuch planst, lohnt sich vorher ein Blick auf die offizielle Webseite des Los Angeles Zoo. Dort findest du aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten, Tickets und besonderen Hinweisen für deinen Besuch.

Für uns ist der Los Angeles Zoo kein Ort, den man einmal besucht und dann vergisst. Jeder Rundgang ist ein bisschen anders, und vielleicht ist gerade das das Schönste daran.

 


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10 Kommentare

  • Wow wow toll das aussieht und so weitläufig. Wir waren im letzten Jahr in Kalifornien unterwegs, leider hatten wir den Zoo gar nicht auf dem Schirm. Das nächste Mal dann :))

    Viele Grüße
    Isa

  • Ich bin ja eigentlich gar nicht sooo der Zoo-Fan. Also jetzt nicht, weil ich Zoos grundsätzlich für böse hielte, ich finde, da ist in den letzten Jahrzehnten schon echt viel passiert. Es interessiert mich tatsächlich einfach nicht so.
    Der Zoo sieht aber schon ziemlich cool aus 🙂

  • Hallo Sigrid,

    ich bin auch immer skeptisch was die Zoos angeht. Deshalb gehe ich ungern hin. Der Frankfurter Zoo ist ja auch mitten in der Stadt und ich finde, dass die meisten Tiere dort echt nicht artgerecht gehalten werden.

    Deine Fotos gefallen mir aber sehr gut. Nur das Gehege der Elefanten erscheint klein, aber das mag auch durch den Winkel der Aufnahme kommen.

    Liebe Grüße in die USA
    Liane

  • Bei meinem letztem Heimaturlaub war ich mit meiner Mutter im Nürnberger Zoo. Aber das scheint in Los Angeles doch alles ein bisschen anders auszuschauen. Die Bilder machen mir richtig Lust da auch mal hinzugehen.

  • Liebe Sigrid,
    das sind ja schöne Eindrücke. Toll, dass der Zoo auch zum Artenschutz beiträgt – das sollten alle Zoos machen, dann hätten Sie mehr Sinn. Schön, wenn sich solche Einrichtungen auch so engagieren und die Gehege sehen auch ganz gut aus 🙂
    Liebe Grüße
    Ines und Thomas

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