Hirschbraten in Rotweinsauce

Hirschbraten in Rotweinsauce

Hirschbraten mit Rotweinsauce ein sehr gesunder und schmackhafter Sonntagsbraten

Manchmal bekomme ich von einem befreundeten  Jäger ein Stück Hirschfleisch, dann freut sich meine Familie auf einen leckeren Hirschbraten mit Rotweinsauce.

Fleisch vom Hirsch oder generell vom Wild ist fettarm und gut bekömmlich . Es enthält viel Eiweiß, zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine . Das Wild hat fast nur Muskelfleisch und ist dadurch sehr bekömmlich und leicht zu verdauen. Auch enthält es ungesättigte Fettsäuren, die ja bekanntlich vorbeugend gegen Herz und Gefäßerkrankungen sind. Da Wild sich natürlich ernährt enthällt das Wildfleisch keine Schadstoffe wie Hormone usw.

Hirschbraten in RotweinsoßeDazu brauchen wir,

  • 1,5 kg Hirschbraten
  • Salz, grober Peffer, 2 Lorbeerblätter,Wacholderbeeren
  • etwas Öl zum anbraten
  • 500 ml trockenen Rotwein
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 1         Zwiebel
  • 3         Karotten
  • 1         Petersilienwurzel
  • 1 Stck  Sellerie
  • 3 EL     Preiselbeeren vom Glas
  • 3 EL     Tomatenmark
  • 150 ml  saure Sahne

Den Backofen auf 200°C vorheizen

Fleisch waschen, trocken tupfen, mit Salz und groben Pfeffer würzen. Dann in einem für den Backofen geeigneten Bräter in heißem Öl kräftig von allen Seiten anbraten, damit sich die Poren schließen. Fleisch aus dem Bräter nehmen und dann im Bratensatz das in kleine Würfel oder auch Streifen, ( das kann man machen wie man es gerne möchte ), geschnittene Gemüse scharf anbraten. Dann das Tomatenmark einrühren und mit dem Rotwein ablöschen. Den Rotwein nicht gleich ganz, sondern Schlückchenweise dazugeben und mehrere Male einkochen lassen. Das gibt dann hinterher der Soße eine schöne Farbe. Nun die Brühe dazugeben bis das Fleisch etwa bis zu 2/3 bedeckt ist. Fleisch wieder in den Bräter, Lorbeer, Wacholderbeeren und Preiselbeeren auch mit dazu. Abgedeckt im Backofen 90 Minuten schmoren. Nach 45 Minuten das Fleisch wenden. Wenn die Garzeit beendet ist das Fleisch herausnehmen. Die Soße durch einen Sieb basieren und die saure Sahne einrühren. Dann das Fleisch in Scheiben schneiden, Soße und Knödel dazu und fertig ist der Hirschbraten in Rotweinsauce.

Dazu passen Blaukraut und Salat. Nätürlich kann man auch Spätzle oder Kartoffeln dazu essen. Bei uns gab es Knödel.

Guten Appetit

19 Kommentare

  • Liebe Sigrid,

    …der Herbst kommt und somit auch die Wildsaison – letztes Jahr habe ich zum ersten Mal einen Hirschbraten probiert und der ist so überhaupt nicht geglückt. Ich werde es heuer mit deinem Rezept probieren :-)! Danke dafür!

    Liebe Grüße und schönen Abend!
    Verena

  • Super! Das war Gedankenübertragung! Ich will am Weihnachten einen Braten machen für meine Mutter und die Kleine. Da ich ja aber kein Fleisch esse bin ich echt ratlos wie das geht … (traurig, aber wahr!) Das mpsste mit Rind ebenso funktionieren, oder was meinst Du? Ich weiss nämlich nicht, ob die Kleine Wild isst. Ich mochte es damals sehr gern…
    Auf jeden Fall rettet Dein Rezept jetzt mein Weihnachtsmenu! Danke!

  • Kann ich mir auch gut als Weihnachtessen vorstellen. Allerdings frage ich mich, was ich dann essen würde. 😀 Hirsch mag ich nämlich nicht wirklich.. 🙂

  • liebe Sigrid,
    du weißt ja, dass ich kein Fleisch esse … aber weißt du auch was: ich LIEBE Klöße und auch so eine Bratensauce! wir machen sie zu Weihnachten immer mit Pilzen und das schmeckt auch super. dazu Rotkohl und mein Festmahl steht 😉
    hihi, dank deines Beitrags freu ich mich jetzt schon drauf!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  • Mhhh… das nächste Mal gibst du mir bitte Bescheid wenn der Braten im Ofen ist, gell?! Lecker! Danke für die Inspiration.

  • Hey,

    Ich habe noch nie Hirsch probiert, aber das sieht echt total lecker und saftig aus. 🙂

    Lg

    Steffi

  • Sehr sehr lecker! Das ist traditionell das Geburtstagsessen von mir und meinem Vater. Wir servieren dazu selbstgemachte Kartoffelkroketten und Blaukraut.
    LG Veronika

  • Tolles Rezept! An Wild habe ich mich bisher noch nie ran getraut. Sollte ich vielleicht mal ändern. Macht Lust auf mehr und würde sich perfekt als Sonntagsessen anbieten.

    Lg
    Barbara

  • Ich esse zwar kein Hirschfleisch, aber das Gericht sieht dennoch richtig appetitlich für mich aus! Auf Knödel habe ich auch mal wieder große Lust.
    Liebe Grüße
    Kathrin

  • Danke für das Rezept 🙂

    Liebe Grüße
    Andrea

  • Jessica von Hacht

    Dein Rezept war heute spontan Inspiration für mein Abendessen. Es gab zwar kein Hirsch, aber Schweinebraten mit Rotweinsoße, Knödeln und Rotkohl 😉

    Lieben Gruß
    Jessica

  • Danke für dieses Rezept. Es scheint so lecker zu sein. Lade mich beim nächsten Mal dann bitte ein, ja?

    Liebste Grüße,
    Sandra.

  • Hallo, würdest Du mir noch verraten wie heiss der Ofen sein muss? Werde am 24.Dez dein Rezept machen. Dankeschön.

  • Hallo,
    habe jetzt zu Weihnachten das Rezept ausprobiert,da ich selber Jäger bin habe ich den Braten von einem Rotwildkalb genommen,
    Meine Gäste haben sich nur so auf den Braten gestürzt und das Gericht genossen. Sie waren alle begeistert…Habe als Beilage noch karamelisierte Äpfel um den Braten gelegt…mit Apfelrotkohl und selbstgemachten kartoffelklössen ,wie früher bei Muttern.
    Es war so lecker..werde es demnächst wieder machen…kein Vergleich mit Schweinebraten…
    Ganz liebe Grüsse und einen Guten Rutsch ins nächste Jahrtausend 2018..
    und Dankeschön..
    lg Rolf

    • Es freut mich wirklich sehr, dass es deinen Gästen geschmeckt hat. Deine Beilagen klingen sehr lecker, die karamelisierten Äpfel werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
      Ich wünsche dir auch einen guten Rutch ins Jahr 2018 und danke dir für deinen tollen Kommentar.
      Liebe Grüße
      Sigrid

  • Danke für das Rezept – klingt ausgesprochen lecker und kommt gerade passend. Übrigens, das Blaukraut heißt in unserer Region Rotkohl 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.