Verkehrsregeln in den USA | Was man beachten sollte!

Verkehrsregeln in den USA

Verkehrsregeln in den USA, was man wissen sollte!

Da sich die Verkehrsregeln in den USA schon etwas von unseren unterscheiden, sollte man sich schon vor einer Reise in die Staaten etwas über die dort herrschenden Regeln informieren. Aber keine Sorge, nimmt man aber rücksichtsvoll am Verkehr teil, gewöhnt man sich  sich schnell an den Fahrstil in den USA.

Alkohol!

In vielen Staaten der USA gilt für Fahrer ein absolutes Alkoholverbot und auch das Mitführen von Alkohol im Innenraum wird in diesem Land nicht gerne gesehen. Schon der Verdacht man könnte beim Autofahren davon trinken, reicht für einen Besuch vor dem Richter. Schon beim Einkauf im Supermarkt wird deshalb der gekaufte Alkohol in braune Papiertüten gepackt und dann im Kofferraum verstaut.

Vorfahrtsregeln  Kreuzung mit vier Stoppschildern!

Es gibt keine rechts vor links Regelung aber das Anhalten ist immer Pflicht. Wer zuerst kommt, fährt als erster. Es wird in der Reihenfolge der Ankommenden an der Kreuzung abgefahren. Das ist schon etwas komisch aber man gewöhnt sich schnell daran. Mit Ruhe an die Kreuzung fahren und im Zweifelsfall einfach Blickkontakt zu den anderen Verkehrsteilnehmern aufnehmen.

Ampeln!

Die Ampeln an den Kreuzungen hängen über der Kreuzung oder stehen erst direkt hinter der Kreuzung. Vorsichtig sollte man beim rechts abbiegen sein. In den USA darf man meist auch bei roter Ampel rechts abbiegen. Steht ein Schild „No Right Turn On Red”darf nicht bei rot abgebogen werden. Man muss auf jedem Fall vorher anhalten und sich vergewissern, ob man gefahrlos abbiegen kann. Wer sich nicht sicher ist bleibt einfach stehen solange die Ampel rot ist. Das nimmt kaum einer krumm und hupt wie es bei uns in Deutschland wäre.

Parken!

Vor Einkaufszentren stehen meist  Parkplätze oder Parkhäuser zur Verfügung. In geschlossenen Ortschaften darf man auch an den Straßenrändern parken, außer Schilder oder spezielle farbige Bordsteinmarkierungen verbieten es.

Sind die Bordsteine rot bedeutet das absolutes Halteverbot. Sind sie gelb ist hier eine Ladezone. Bei weißen darf man 5 Minuten parken und bei grünen 10 Minuten. Blaue Bordsteine bedeutet parken nur für Behinderte.

Höchstgeschwindigkeiten!

Die Höchstgeschwindigkeiten sind in den USA immer ausgeschildert. In der Ortschaft sind es sind zwischen 35 und 45 Meilen pro Stunde. Auf Highways variieren sie von Bundesstaat zu Bundesstaat zwischen 60 und 85 Meilen pro Stunde. Am besten man verwenden den Tempomat des Mietwagens, da macht man nichts falsch.

Verkehrsregeln in den USA, die Carpool-Lane! 

Auf Autobahnen der USA beispielsweise in Los Angeles, findet man meist ganz links eine extra Spur, die Carpool-Lane. Mittlerweile wissen wir, diese Spur darf ausschließlich von Autos befahren werden in denen mindestens zwei Passagiere sitzen. Es lohnt sich bei Stau diese Spur zu benutzen, weil sie meistens frei ist, da die Amerikaner fast immer alleine im Auto sitzen.

Überholen!

Im Gegensatz zu Deutschland darf man in den USA sowohl links als auch rechts überholen. Hier orientiert man sich an dem Grundsatz „Keep in Lane” und vermeidet so unnötige Spurwechsel.

Die Amerikaner sind recht angenehme Verkehrsteilnehmer. Egal, ob Sie in Kalifornien oder in US-Metropolen mit Ihrem Mietwagen unterwegs sind, auf den breiten amerikanischen Straßen geht es ruhig zu. Selten wird man gedrängelt. Durch die hohen Strafen werden die Geschwindigkeiten eingehalten und es gibt kaum Raser.

Das waren nur einige Verkehrsregeln in den USA, ich wünsche euch eine gute Fahrt!

 

23 Kommentare

  • Das Fahren in den USA ist sehr angenehm. Ich war auf der fünften Spur links, als ich plötzlich bemerkte, dass ich in Sichtwweite rechts abbiegen musste. Ich konnte absolut ohne Probleme und ohne ein einziges Hupen in die äusserste rechte Spur kommen und abbiegen!

    • Da gebe ich dir recht, es gibt kaum Raser! Was natürlich auch an der Tatsache liegt, dass die Geldstrafen in den USA sehr hoch sind.
      Wir haben für 5 mehr sehr viel bezahlt.

  • Wow, ein toller Beitrag! Auch wenn ich wahrscheinlich nicht in Amerika Auto fahren werde. Aber nur schon um das Land besser zu verstehen war es sehr aufschlussreich, deinen Post zu lesen. Bin auf Teil 2 gespannt.

  • Bisher bin ich immer sehr gut zurecht gekommen. Es ist sehr angenehm,das die meisten Verkehrsteilnehmer freundlich fahren.In Miami hatte ich erst etwas Angst,aber alles war super.Vor Kanada hatte ich auch ein komisches Gefühl, nun werde ich Kalifornien testen. Danke für den Bericht,immer gut noch ein wenig auf zu frischen.

  • Wir fahren auch schon Jahrelang in den USA. Es gibt nichts einfacheres und entspanntes Fahren als in den USA! Auch gut zu wissen, an fast jeder Ampel kann man auch bei Rot rechts abbiegen, es sei denn es ist ausdrücklich verboten! Wir freuen uns das wir im September (nächsten Monat, freu) wieder nach Las Vegas fliegen. Dann gehts mit dem Auto nach San Francisco, Highway Nr.1 bis nach LA, und noch viel mehr.

  • …ich würde noch drauf hinweisen, das es viele staaten gibt, wo es bergig ist…auch in den metropolen. speziell san francisco. hier ist es PFLICHT, wenn man bergauf bzw bergab parkt, die handbremse anzuziehen und die vorderreifen mit dem bordstein „verkeilt“…heißt: parken bergab immer rechts, parken bergauf immer links scharf einschlagen, sodaß der reifen den bordstein berührt und ein abrutschen verhindert wird

    • Danke für den Tipp! Ich schreibe das auf jeden Fall in meinem zweiten Bericht über den Verkehr in den USA. Es gibt schon einiges, dass man wissen muss.

  • Bei diesen Verkehrsregeln würde ich lieber nicht Autofahren wollen.
    Der Beitrag finde ich klasse.

    LG Jasmin

  • Hallo meine Liebe!
    Super interessanter Artikel, vor allem für mich… da ich noch nie in den USA war! Das mit dem Überholen auf beiden Seiten finde ich igrendwie cool, aber definitiv auch gefährlicher!

    Liebe Grüße!

    • Das dachte ich anfangs auch aber man gewöhnt sich daran. Zweiradfahrer möchte ich aber dort nicht sein.
      Liebe Grüße
      Sigrid

  • Hallo =)
    Vielen Dank für den tollen Beitrag. Hätte mir gar nicht gedacht das es so viele Unterschiede gibt zu unserm System. Gerade die Kreuzung mit 4 Stoppschildern ist sicher gewöhnungsbedürftig.

    Liebe Grüße

  • Ich war noch nie in den USA, aber ich finde deine Tipps wirklich hilfreich für alle, die dort zu Gast sind!
    Herzliche Grüße,
    Marie <3

  • schon witzig, was es da alles für Regeln gibt 😉
    allerdings, dass absolute Alkoholverbot finde ich äußerst sinnvoll! da könnte wir uns doch mal was abgucken!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

    • Da hast du recht, dass finde ich auch sehr gut. Mir gefällt auch die Entspanntheit der amerikanischen Autofahren. Musik an, Stunden im Stau und trotzdem gut gelaunt.
      Liebe Grüße
      Sigrid

  • Ich wusste gar nicht, dass es solche speziellen Reglungen gibt. Sehr interessant. ich finde es viel praktischer mit den farbigen Bordsteinkanten, was jedoch schwierig für Menschen ist die eine Sehschwäche haben. Ich finde es auch gut, dass es ein komplettes Alkoholverbot gibt, sowas könnte es auch hier geben finde ich. 🙂

    LG Pierre von Milk&Sugar

  • Ich hätte nie gedacht, dass es in den USA auf den Straßen so gesittet zugeht! Da machen also hohe Strafen doch Sinn! Informativer Bericht, vielen Dank!

  • Wieder ein super recherchierter Artikel – Danke! Ich bin ja eher der Schisser was Autofahren im Ausland angeht – da lass ich lieber meinen Mann ran ,-)

  • Autofahren in den USA scheint ein reinstes Abenteuer zu sein … so viele Stopschilder an einer Kreuzung? Oh Gott … Ich glaube ich wäre da allgemein hoffnungslos überfordert … 😀

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