I’m feeling blue lustige Redewendungen in den USA Teil 2
Lustige Redewendungen in den USA Teil 2.
Vor Kurzem habe ich hier über einige Redewendungen geschrieben, die ich während meiner Aufenthalte in den USA bisher gelernt habe. Ich habe erzählt wie man damit gewaltig ins Fettnäpfchen treten kann und welch komische Bedeutung manche auf deutsch haben. Natürlich gibt es mehr lustige Redewendungen in den USA und heute stelle ich euch wieder einige vor, da mich viele von euch um einen weiteren Teil gebeten haben.
I’m feeling blue…….ich bin traurig!
Mein kleiner Enkel lebt in Los Angeles und er liebt es über Skype mit mir zu telefonieren. Natürlich ist seine Mama oder sein Papa in der Nähe, um zu übersetzen, wenn ich ihn manchmal nicht verstehe. Gestern war er ganz aufgeregt und sagte zu mir ,,I’m feeling blue Oma, you must come to me!“ Damit konnte ich natürlich wieder mal gar nichts anfangen und fragte meinen Sohn warum Noah sich blau fühlt. Der erklärte mir dann, dass sie in den Universalstudios waren und mein Enkel nicht in die Achterbahnen darf, weil er noch einen Zentimeter zu klein ist. Man hatte ihm gesagt, wenn Oma bald kommt ist er groß genug um damit zu fahren. I’m feeling blue bedeutet einfach….ich bin traurig oder mir geht es nicht gut.
You are barking up the wrong tree….du hast mich falsch verstanden!
Die meisten Redewendungen in den USA lerne ich im Gespräch mit meiner Schwiegertochter. Sind wir mit dem Auto unterwegs sind sitzen mein Sohn und mein Mann meist vorne im Auto und meine Schwiegertochter und ich hinten bei dem Kleinen. Dabei unterhalten wir uns natürlich und manchmal versteh ich da etwas nicht richtig und ich gebe die falsche Antwort. Da kam dann einmal von ihr, ,,you’re barking up the wrong tree!“ Ich dachte, falschen Baum angebellt, bin ich ein Hund? Ich muss wohl sehr dümmlich geschaut haben, denn sie musste schallend lachen. Da sie sehr gut deutsch spricht erklärte sie mir, you’re barking up the wrong tree bedeutet soviel wie falsch verstanden oder du bist auf dem Holzweg.
Take a long walk on a short pier…. hau doch ab!
Wir sind natürlich sehr oft mit Noah unterwegs, besuchen den Spielplatz oder gehen an den Strand. Wenn die Wellen am Rand des Pacifics seine kleinen Füßchen umspielen, das macht ihm mächtig Spaß und er hüpft vor Freude hin und her. Einmal kam ein Fremder hinter uns her und redete wirres Zeug, das machte mir richtig Angst, aber meine Schwiegertochter hatte wieder einen passenden Spruch parat! ,,Take a long walk on a short pier“ sagte sie genervt! Gut dachte ich, sie schickt ihn auf einen langen Spaziergang auf einen kurzen Pier. Aber auch das war natürlich wieder eine Redewendung die einfach bedeutet, hau ab!
Als er keine Anstalten machte zu gehen legte sie gleich noch einen nach!
Sie sagte böse zu ihm ,,You’ve got bats in the belfry“…. du hast Fledermäuse im Glockenturm! Die Aussage fand ich dann wirklich super, sie bedeutet wie sie mir sagte, du hast nicht alle Tassen im Schrank. Der Fremde bekam es wohl etwas mit der Angst zu tun und ging endlich seiner Wege. Ich finde es super wie sie mit diesem Kerl umgegangen ist
by the way…es gibt noch einige lustige Redewendungen in den USA auf meiner Liste, es folgt auf jeden Fall noch ein weiterer Teil.
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Oh wie süß der kleine, aber auch traurig wenn er traurig ist, weil er die Achterbahn noch nicht fahren durfte 🙁 Toll aber, das ihr soviel Kontakt habt! Ein toller Beitrag wieder von dir, ich habe den ersten Teil auch schon mit Begeisterung gelesen und man hat bei dir immer was zum schmunzeln und kann sogar noch was lernen! Mach weiter so <3
Oh, da hast du echt ein paar tolle Redewendungen aufgeschrieben. den ersten teil muss ich unbedingt auch noch suchen.
Wir benutzen oft „Don’t cry over spilt milk“ also sich nicht über etwas aufregen was eh schon lange passiert ist oder „it cost an arm and a leg“ für etwas was teuer ist, das benutze ich mittlerweile auch im deutschen.
Ich habe den Satz sich blau fühlen schon öfters gehört, aber ich konnte es nie richtig interpretieren.
Haha! Das ist ja lustig! Kannte ich gar nicht!!
„You’ve got bats in the belfry“ habe ich noch nie gehört – klingt aber super. Muss ich mal bei meiner britischen Familie ausprobieren, ob die etwas damit anfangen können. Viele Grüße, Simone