Hirschbraten in Rotweinsauce sehr gesund und schmackhaft!

Hirschbraten in Rotweinsauce – klassisches Rezept

Manchmal bekomme ich von einem befreundeten Jäger ein schönes Stück Hirschfleisch. Dann freut sich meine Familie schon auf einen kräftigen Hirschbraten mit einer dunklen Rotweinsauce und Knödeln – ein richtig gemütliches Essen für den Sonntag oder die kalte Jahreszeit.

Hirschbraten in Rotweinsauce mit Kartoffelknödeln auf weißem Teller

Wildfleisch hat einen besonderen, kräftigen Geschmack und eignet sich wunderbar zum langsamen Schmoren. Gerade Hirschfleisch mag ich sehr gerne in Kombination mit Rotwein, Wacholderbeeren, Lorbeer und Preiselbeeren. Beim langsamen Garen verbinden sich die verschiedenen Aromen zu einer wunderbar würzigen Sauce.

Für mich gehört zu einem solchen Braten auch ein bisschen Zeit. Das Fleisch wird zunächst kräftig angebraten, anschließend zusammen mit Gemüse, Gewürzen und Rotwein geschmort. So entsteht nach und nach eine dunkle, aromatische Sauce, die hervorragend zu Knödeln, Blaukraut, Spätzle oder Kartoffeln passt.

Gerade im Herbst und Winter ist dieses Gericht bei uns immer wieder beliebt. Wenn es draußen kalt ist und der Braten langsam im Ofen schmort, duftet die ganze Küche herrlich – genau so stelle ich mir ein gemütliches Sonntagsessen vor.

Die Zutaten für meinen Hirschbraten mit Rotweinsauce!

  • 1,5 kg Hirschbraten
  • Salz, grober Peffer, 2 Lorbeerblätter,Wacholderbeeren
  • etwas Öl zum anbraten
  • 500 ml trockenen Rotwein
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 1         Zwiebel
  • 3         Karotten
  • 1         Petersilienwurzel
  • 1 Stck  Sellerie
  • 3 EL     Preiselbeeren vom Glas
  • 3 EL     Tomatenmark
  • 150 ml  saure Sahne

Den Backofen auf 200°C vorheizen

Fleisch waschen, trocken tupfen, mit Salz und groben Pfeffer würzen. Dann in einem für den Backofen geeigneten Bräter in heißem Öl kräftig von allen Seiten anbraten, damit sich die Poren schließen. Fleisch aus dem Bräter nehmen und dann im Bratensatz das in kleine Würfel oder auch Streifen, ( das kann man machen wie man es gerne möchte ), geschnittene Gemüse scharf anbraten. Dann das Tomatenmark einrühren und mit dem Rotwein ablöschen. Den Rotwein nicht gleich ganz, sondern Schlückchenweise dazugeben und mehrere Male einkochen lassen. Das gibt dann hinterher der Soße eine schöne Farbe. Nun die Brühe dazugeben bis das Fleisch etwa bis zu 2/3 bedeckt ist. Fleisch wieder in den Bräter, Lorbeer, Wacholderbeeren und Preiselbeeren auch mit dazu. Abgedeckt im Backofen 90 Minuten schmoren. Nach 45 Minuten das Fleisch wenden. Wenn die Garzeit beendet ist das Fleisch herausnehmen. Die Soße durch einen Sieb basieren und die saure Sahne einrühren. Dann das Fleisch in Scheiben schneiden, Soße und Knödel dazu und fertig ist der Hirschbraten in Rotweinsauce.

Dazu passen Blaukraut und Salat. Nätürlich kann man auch Spätzle oder Kartoffeln dazu essen. Bei uns gab es Knödel.

Guten Appetit!


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21 Kommentare

  • Danke für das Rezept – klingt ausgesprochen lecker und kommt gerade passend. Übrigens, das Blaukraut heißt in unserer Region Rotkohl 🙂

  • Hallo,
    habe jetzt zu Weihnachten das Rezept ausprobiert,da ich selber Jäger bin habe ich den Braten von einem Rotwildkalb genommen,
    Meine Gäste haben sich nur so auf den Braten gestürzt und das Gericht genossen. Sie waren alle begeistert…Habe als Beilage noch karamelisierte Äpfel um den Braten gelegt…mit Apfelrotkohl und selbstgemachten kartoffelklössen ,wie früher bei Muttern.
    Es war so lecker..werde es demnächst wieder machen…kein Vergleich mit Schweinebraten…
    Ganz liebe Grüsse und einen Guten Rutsch ins nächste Jahrtausend 2018..
    und Dankeschön..
    lg Rolf

    • Es freut mich wirklich sehr, dass es deinen Gästen geschmeckt hat. Deine Beilagen klingen sehr lecker, die karamelisierten Äpfel werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
      Ich wünsche dir auch einen guten Rutch ins Jahr 2018 und danke dir für deinen tollen Kommentar.
      Liebe Grüße
      Sigrid

  • Hallo, würdest Du mir noch verraten wie heiss der Ofen sein muss? Werde am 24.Dez dein Rezept machen. Dankeschön.

  • Danke für dieses Rezept. Es scheint so lecker zu sein. Lade mich beim nächsten Mal dann bitte ein, ja?

    Liebste Grüße,
    Sandra.

  • Jessica von Hacht

    Dein Rezept war heute spontan Inspiration für mein Abendessen. Es gab zwar kein Hirsch, aber Schweinebraten mit Rotweinsoße, Knödeln und Rotkohl 😉

    Lieben Gruß
    Jessica

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