Mugu Beach – Oldtimer-Magie am Pazifik
Glücksgriff am Mugu Beach
Manchmal sind es gerade die ungeplanten Erlebnisse, die einem besonders lange in Erinnerung bleiben. Klaus und ich wollten bei unserem Besuch am Mugu Beach eigentlich nur die raue Küste, den breiten Sandstrand und den tiefblauen Pazifik fotografieren. Wir hatten keine Ahnung, dass an diesem Tag noch eine ganz andere Überraschung auf uns wartete.
Schon bei der Ankunft gefiel uns die besondere Landschaft. Auf der einen Seite lag das scheinbar endlose Meer, auf der anderen Seite erhoben sich die trockenen Hügel der kalifornischen Küste. Dunkle Felsen ragten aus dem Wasser, während die Wellen mit viel Kraft an den Strand rollten.
Doch plötzlich entdeckten wir auf dem Parkplatz zahlreiche glänzende Fahrzeuge. Wo wir eigentlich nur einen Spaziergang am Meer machen wollten, standen wir auf einmal mitten zwischen wunderschönen amerikanischen Oldtimern. Für uns war das ein echter Glücksgriff am Pazifik.

Kurzinfos zum Mugu Beach
• Lage: Der Mugu Beach gehört zum Point Mugu State Park und liegt direkt am Pacific Coast Highway, nordwestlich von Malibu und etwa 15 Meilen südlich von Oxnard.
• Anfahrt: Die Zufahrt erfolgt über den Pacific Coast Highway, auch Highway 1 genannt. Der Strand lässt sich gut als Zwischenstopp auf einer Fahrt zwischen Malibu, Oxnard und Ventura einplanen.
• Parken: Parkmöglichkeiten befinden sich direkt im Bereich des Mugu Beach und entlang des Pacific Coast Highway.
Eine wilde Küste nördlich von Malibu
Der Point Mugu State Park erstreckt sich über rund fünf Meilen entlang der Pazifikküste. Er ist geprägt von Sandstränden, felsigen Klippen, Dünen, trockenen Hügeln und den Ausläufern der Santa Monica Mountains.
Wer von Malibu aus weiter Richtung Norden fährt, merkt schnell, wie sich die Landschaft verändert. Die Bebauung wird weniger, die Berge rücken näher an die Straße und der Pazifik zeigt sich von seiner ursprünglicheren Seite. Genau diese Mischung aus Meer, Felsen und weiter Landschaft macht den Reiz des Mugu Beach für uns aus.

Wir waren inzwischen mehrmals dort. Deshalb stammen meine Fotos auch von unterschiedlichen Tagen und sogar aus verschiedenen Jahren. Mal trugen wir warme Pullover, weil der Wind frisch war. An einem anderen Tag erwarteten uns strahlender Sonnenschein und ein tiefblauer Himmel.
Jeder Besuch fühlte sich ein wenig anders an. Manchmal erschien das Meer ruhig, manchmal rollten kräftige Wellen an den Strand. Doch jedes Mal bot uns der Mugu Beach dieses besondere Gefühl von Weite und Freiheit.

Unser Blick über den Pazifik
Von der erhöhten Stelle oberhalb des Strandes hatten wir einen wunderbaren Blick über die Küste. Der Sandstrand zog sich weit in die Ferne, während sich an anderen Stellen dunkle Felsen aus dem Wasser erhoben. Das Meer leuchtete an diesem Tag in einem kräftigen Blau.
Klaus stellte sich zuerst ganz ruhig an die Küste und schaute hinaus auf den Pazifik. Natürlich blieb es nicht lange bei einem ernsten Erinnerungsfoto. Schon kurze Zeit später machte er seine typischen lustigen Posen und brachte mich wieder zum Lachen.

Genau solche Bilder gehören für mich zu unseren Reisen dazu. Es müssen nicht immer perfekt geplante Aufnahmen sein. Oft sind es die spontanen und etwas verrückten Fotos, die später die schönsten Erinnerungen wecken.
Auch ich konnte bei dieser Aussicht nicht einfach still sitzen. Mit erhobenen Armen, vom Wind zerzausten Haaren und dem Meer im Hintergrund fühlte sich dieser Moment nach echter Freiheit an. Solche Augenblicke sind einer der Gründe, warum ich so gerne über unsere Ausflüge schreibe.
Zwischen Felsen, Brandung und weitem Horizont
Der Mugu Beach ist kein typischer Stadtstrand mit Promenade, Geschäften und Restaurants. Die Landschaft wirkt rauer, natürlicher und stellenweise beinahe unberührt. Besonders die dunklen Felsen und die kräftige Brandung geben diesem Teil der Küste einen ganz eigenen Charakter.
Von oben konnten wir beobachten, wie das Wasser zwischen die Felsen strömte und sich anschließend wieder zurückzog. Zwischen den großen Steinformationen lagen kleine sandige Flächen. Die Kombination aus hellem Sand, dunklen Felsen und blauem Meer sah wunderschön aus.

Man kann hier lange stehen, auf das Wasser schauen und einfach dem Rauschen der Wellen zuhören. Obwohl der Pacific Coast Highway nicht weit entfernt ist, fühlt sich die Landschaft offen und weit an.
Gerade diese Ursprünglichkeit gefällt uns so gut. Der Mugu Beach ist für uns kein Ort, an dem man ein großes Programm benötigt. Wir kommen hierher, um das Meer zu sehen, frische Luft zu genießen und für eine Weile den Alltag zu vergessen.

Plötzlich standen wir zwischen amerikanischen Oldtimern
Bei einem unserer Besuche erwartete uns dann die große Überraschung. Auf dem Parkplatz standen zahlreiche liebevoll gepflegte Oldtimer und klassische amerikanische Fahrzeuge. Davon hatten wir vorher überhaupt nichts gewusst.
Zwischen den Autos liefen Besucher und Fahrzeugbesitzer umher, unterhielten sich und betrachteten die vielen besonderen Details. Überall glänzten Lack und Chrom in der kalifornischen Sonne. Im Hintergrund lagen der breite Strand und der tiefblaue Pazifik.
Diese Kulisse hätte kaum besser sein können. Amerikanische Klassiker direkt am Meer – für uns wirkte das wie eine Szene aus einem Film. Die Fahrzeuge passten wunderbar zu Kalifornien und zum Gefühl einer Fahrt über den Pacific Coast Highway.
Wir fragten natürlich, ob wir fotografieren und filmen durften. Das wurde uns ausdrücklich erlaubt, sodass wir uns alles in Ruhe ansehen konnten.

Das grüne Schmuckstück am Strand
Besonders aufgefallen ist mir ein leuchtend grüner amerikanischer Klassiker. Der kräftige Lack glänzte in der Sonne und die großen Chromteile spiegelten das Licht. Direkt dahinter standen weitere besondere Fahrzeuge in unterschiedlichen Farben.
Natürlich musste ich mich neben dieses grüne Schmuckstück stellen und ein Foto machen lassen. Das Fahrzeug war so auffällig, dass man kaum daran vorbeigehen konnte, ohne es genauer zu betrachten.

Ich kenne mich mit den verschiedenen Automodellen und Baujahren nicht gut genug aus, um jedes Fahrzeug sicher zu bestimmen. Für mich ging es aber auch weniger um technische Einzelheiten. Mich begeisterten die liebevolle Pflege, die außergewöhnlichen Formen und die Freude, mit der die Besitzer ihre Fahrzeuge präsentierten.
Viele dieser Autos stammen aus einer Zeit, in der Fahrzeuge noch sehr unterschiedliche Gesichter hatten. Runde Scheinwerfer, große Motorhauben, breite Kühlergrills und kräftige Farben machten jedes Modell unverwechselbar.
Selbst Menschen, die keine ausgesprochenen Autofans sind, bleiben bei solchen Fahrzeugen gerne stehen. Vor der Kulisse des Pazifiks wirkten die Klassiker noch eindrucksvoller.

Eine Ausstellung, mit der wir nicht gerechnet hatten
Gerade weil wir von dieser Oldtimer-Ausstellung nichts wussten, wurde sie für uns zu einem besonderen Erlebnis. Wir waren nicht wegen einer angekündigten Veranstaltung gekommen und hatten auch keine Eintrittskarten oder festen Pläne.
Wir wollten einfach nur einen schönen Tag an der Küste verbringen. Dann standen wir plötzlich zwischen all den Fahrzeugen und konnten die besondere Atmosphäre genießen.
Genau solche Zufälle liebe ich auf Reisen. Sie lassen sich nicht planen und machen einen gewöhnlichen Ausflug zu einer Geschichte, an die man sich noch lange erinnert.
Ob dort regelmäßig Treffen stattfinden, kann ich nicht sicher sagen. Bei uns war es ein überraschender Zufallsfund. Wer am Wochenende am Mugu Beach vorbeikommt, kann mit etwas Glück ebenfalls auf örtliche Autoliebhaber und ihre besonderen Fahrzeuge treffen. Verlassen sollte man sich bei der Reiseplanung darauf allerdings nicht.
Auch ohne Oldtimer lohnt sich der Stopp. Die Küste, die Felsen und der weite Blick über den Pazifik sind bereits Grund genug, hier eine Pause einzulegen.

Warum wir immer wieder zurückkommen
Unsere Bilder zeigen unterschiedliche Kleidung, verschiedene Lichtstimmungen und teilweise auch eine veränderte Küste. Das liegt daran, dass wir nicht nur einmal am Mugu Beach waren.
Bei einem Besuch war der Himmel strahlend blau und das Meer wirkte beinahe sommerlich. An einem anderen Tag war es bewölkter und die Farben erschienen ruhiger. Trotzdem hatte die Küste jedes Mal ihren eigenen Reiz.
Besonders schön finde ich, dass man für einen Besuch kein großes Programm benötigt. Man kann einen Spaziergang am Strand machen, den Wellen zuhören, die Aussicht genießen oder einfach eine Weile am Meer sitzen.
Für uns ist das oft genau die richtige Pause zwischen anderen Ausflügen. Der Strand lässt sich außerdem gut mit einer Fahrt über den Pacific Coast Highway verbinden.

Was du am Mugu Beach beachten solltest
Auf den Anhöhen und an den felsigen Stellen ist der Untergrund teilweise uneben, steinig und abschüssig. Feste Schuhe sind dort deutlich angenehmer als leichte Sandalen. Beim Fotografieren sollte man außerdem darauf achten, wo man hintritt – besonders wenn man für ein Foto ein paar Schritte zurückgeht.
Eine winddichte Jacke gehört bei uns ebenfalls ins Auto. Gerade an der Pazifikküste kann es selbst an sonnigen Tagen überraschend kühl werden – am Mugu Beach genauso wie am nahegelegenen Leo Carrillo State Beach.
Auch an der Brandung und in der Nähe der Felsen sollte man etwas vorsichtig sein. Die Wellen können kräftiger sein, als sie aus der Entfernung wirken. Besonders mit Kindern würde ich deshalb ausreichend Abstand zum Wasser und zu den steileren Stellen halten.

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Lohnt sich ein Stopp am Mugu Beach?
Für Klaus und mich steht fest: Ein Zwischenstopp am Point Mugu State Park lohnt sich immer. Der Mugu Beach bietet genau das, was wir uns unter der wilden Pazifikküste Kaliforniens vorstellen.
Er ist rauer und ursprünglicher als viele der bekannten touristischen Strände in den Städten. Gerade deshalb vermittelt er dieses besondere Gefühl von Freiheit, Weite und Ruhe.
Und wer weiß – vielleicht habt ihr bei eurem Roadtrip am Wochenende genauso viel Glück wie wir und entdeckt eine Gruppe lokaler Autoliebhaber mit ihren außergewöhnlichen Fahrzeugen. Verlassen sollte man sich bei der Urlaubsplanung natürlich nicht darauf.
Doch genau das macht das Reisen durch die USA für uns so besonders. Nicht alle Erlebnisse lassen sich planen. Manchmal fährt man nur für einen kurzen Blick auf das Meer von der Straße ab und steht wenige Minuten später zwischen glänzendem Chrom, farbenfrohen amerikanischen Klassikern und begeisterten Autobesitzern.
Wer über den Pacific Coast Highway fährt, sollte am Mugu Beach deshalb eine Pause einlegen, den Blick über den Pazifik genießen und sich etwas Zeit für diesen besonderen Küstenabschnitt nehmen.
Denn häufig sind es gerade die ungeplanten Zwischenstopps, aus denen später die schönsten Reisegeschichten entstehen.
Noch mehr Informationen über den Strand und die Umgebung findet ihr auf der Tourismusseite von Visit Camarillo über Point Mugu Beach.
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