Amerikaner und ihr Hund – eine besondere Beziehung

Die Amerikaner und ihr Hund

Amerikaner und ihr Hund – eine große Liebe

Hunde sind in den USA nicht einfach nur Haustiere, sondern fest integrierte Familienmitglieder. Während in Europa das Thema Hund oft strikteren Regeln und gesellschaftlichen Normen folgt, habe ich in Amerika eine viel offenere und herzlichere Haltung erlebt. Amerikaner und ihr Hund verbindet eine einzigartige Beziehung, geprägt von Liebe, Fürsorge und gegenseitigem Respekt. Die Menschen gehen liebevoll mit ihren Vierbeinern um, sprechen unterwegs andere Hundebesitzer begeistert an und zeigen eine enorme Begeisterung für alles rund um den Hund. Auch in meiner Familie ist diese Verbundenheit spürbar: Unsere Hunde sind treue Begleiter, Seelentröster und echte Freunde auf vier Pfoten.

📌 Hinweis: Dieser Beitrag wurde vor Kurzem überarbeitet und mit aktuellen Informationen ergänzt.

Amerikaner und ihr Hund: Unsere zwei Shiba Inu

Eine in den USA besonders beliebte Hunderasse ist der Shiba Inu. Diese japanische Hunderasse mit ihrem fuchsähnlichen Aussehen ist für ihre charmante Mischung aus Eigenständigkeit und Anhänglichkeit bekannt. Shibas gelten als loyale Familienhunde, sind Fremden gegenüber aber oft zurückhaltend und beobachten lieber erst einmal.

In unserer Familie leben zwei dieser wundervollen Hunde: Sophie und Chloe. Ich freue mich bei jeder Reise nach Kalifornien darauf, die beiden wiederzusehen. Die zwei Shiba Inu-Mädchen sind verspielt, selbstbewusst und gleichzeitig sehr verschmust. Manchmal haben sie jedoch ihren eigenen Kopf und folgen dann auch dem besten Lockruf nicht. Gerade das macht ihren Charakter so besonders und liebenswert.

Hundespaziergänge und Regeln in den USA

Ich genieße es sehr, mit Sophie und Chloe spazieren zu gehen. Shiba Inus brauchen viel Bewegung und lieben es, draußen zu sein. Allerdings gibt es in amerikanischen Großstädten nur wenige Flächen, auf denen Hunde frei laufen dürfen. In den meisten Parks und öffentlichen Anlagen gilt Leinenpflicht, und Verstöße können mit hohen Geldstrafen belegt werden.

Eine wunderbare Alternative sind die sogenannten Dog Parks. Diese eingezäunten Freilaufflächen bieten den Hunden die Möglichkeit, sich auszutoben, mit anderen Vierbeinern zu spielen und Sozialkontakte zu pflegen. Auch an den Hundestränden Kaliforniens, die es reichlich gibt, können Hunde nach Herzenslust rennen und im Wasser spielen. Allerdings wird überall erwartet, dass der Hund auf seinen Besitzer hört und seine Hinterlassenschaften umgehend entfernt werden.

Besonders schön finde ich, wie offen und kontaktfreudig die Amerikaner bei Hundebegegnungen sind. Ich werde regelmäßig angesprochen: Wie alt sind die Hunde? Wie heißen sie? Welche Rasse sind sie? Diese Begeisterung zeigt immer wieder, wie sehr Amerikaner und ihr Hund miteinander verbunden sind.

Hundeliebe auf amerikanische Art: Amerikaner und ihr Hund

Bei Spaziergängen werde ich oft überschwänglich angesprochen und gefragt, wie die beiden heißen, wie alt sie sind und welche Rasse sie haben. Diese Offenheit zeigt einmal mehr, wie sehr Amerikaner Hunde lieben und wie groß das Interesse an Vierbeinern ist.

Nach ausgedehnten Spaziergängen kehren Sophie und Chloe als ausgeglichene und fröhliche Familienhunde nach Hause zurück. Übrigens sagt man der Rasse Shiba Inu nach, dass sie „lächeln“ können und ich finde, es sieht wirklich oft so aus.

Hundeliebe auf amerikanische Art: Skurriles und Besonderes

Neben all der Liebe zum Tier gibt es in den USA auch einige Kuriositäten rund um den Hund. Manche Hundebesitzer lassen ihre Lieblinge nach deren Tod in einer Urne beisetzen oder zahlen hohe Summen, um den Hund klonen zu lassen. Hundehochzeiten, Geburtstagsfeiern, Friseurbesuche oder sogar Maniküre-Termine für Vierbeiner sind ebenfalls keine Seltenheit.

Allerdings glaube ich, dass solche ausgefallenen Ideen nicht nur auf Amerika beschränkt sind. In vielen Ländern findet man Menschen, die ihrem Haustier ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit und Fürsorge schenken möchten.

Fazit: Amerikaner und ihr Hund

Amerikaner und ihr Hund, das ist eine Beziehung voller Liebe, Respekt und gegenseitiger Zuneigung. Für mich spiegelt sich darin auch die generell offene und freundliche Mentalität vieler Amerikaner wider, die nicht nur gegenüber Tieren, sondern auch im Umgang mit anderen Menschen spürbar ist. Ich freue mich immer wieder auf die Zeit in Kalifornien mit Sophie und Chloe und auf all die schönen Begegnungen mit hundebegeisterten Amerikanern.

Was ich über die Menschen in Kalifornien sonst noch gelernt habe, kannst du in meinem Beitrag über Menschen in Kalifornien nachlesen..


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44 Kommentare

  • Die beiden sehen wirklich sehr toll aus. Darf ich deinen Beitrag auf der Facebook-Seite vom http://www.giftkoeder-atlas.de teilen?

  • Ich finde ja generell, dass Tiere zur familie gehören. Ob Hund, Katze, kaninchen oder was auch immer. Die Leinenpflicht finde ich auch gar nicht so schlimm. Man weiß ja leider nie wie die anderen Hunde erzogen sind.
    Aber deine Hunde sind Zucker süss.

    xoxo Vanessa

  • Sehr schöner Hund. Allerdings habe ich die Rasse, auch in den USA so noch nie gesehen. Witzig, obwohl sie ja anscheinend weit verbreitet ist.
    🙂 Viele Grüße

  • Eine Hundehochzeit habe ich mal im Fernsehen gesehen! War schon ganz schön verrückt! Früher hatten wir auch mal Hunde, jetzt sind wir seit einigen Jahren Katzenmuttis 🙂

    Liebe Grüße
    Jana

  • Oh sind die niedlich. Ich habe auch das gefühl, dass die Amerikaner freundlicher sind als so manch anderes Völkchen. Sie wirken auf jeden Fall immer sehr gelassen (vor allem beim Autofahren). Wir haben keine Hunde weil wir ihnen sicher nicht gerecht werden. Daher streichel ich nur ganz intensiv die Nachbarskatze 😀 Die kommt nämlich jeden Tag zu Besuch 🙂
    Liebe Grüße
    Nadine

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