Leo Carillo State Park : Ein wunderschöner Tag!
Ein perfekter Tag im Leo Carrillo State Park!
Es war ein strahlender Sommermorgen, als mein Mann und ich uns für einen Ausflug zum Leo Carrillo State Park entschieden. Der Park erstreckt sich entlang der malerischen Küste von Malibu und ist ein Ort, den wir schon lange besuchen wollten.
Nach all den Jahren, in denen wir nur daran vorbeigefahren sind, hatten wir es nun endlich geschafft, uns die nötige Zeit zu nehmen. Wir wollten diesen wunderschönen Fleck Erde nicht nur im Vorbeifahren sehen, sondern mit allen Sinnen erleben. Was uns dort erwartete, war eine wirklich atemberaubende Kulisse. Zerklüftete Klippen, die majestätisch aus dem Pazifik ragen, und weite Sandstrände, die zum Träumen einladen. Man spürte sofort diese ganz besondere Mischung aus Freiheit und der wilden Natur der Westküste.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde vor Kurzem umfassend überarbeitet und mit neuen Informationen sowie persönlichen Tipps ergänzt.

Eine kleine, geschützte Bucht im Leo Carrillo State Park bei Malibu. Dort wo das klare Wasser sanft auf den Sand trifft und die Felsen die Küste rahmen. Ein Ort, der sofort Ruhe schenkt und die wilde Schönheit Kaliforniens spürbar macht.
Woher kommt der Name Leo Carrillo State Park?
Der Leo Carrillo State Park (häufig auch „Leo Carillo“ geschrieben) wurde nach dem Schauspieler und leidenschaftlichen Naturschützer Leo Carrillo benannt. Er dürfte vielen noch aus der Serie „The Cisco Kid“ bekannt sein. Er setzte sich zeit seines Lebens unermüdlich für den Erhalt der kalifornischen Küste ein. Das ca. 1,5 Quadratkilometer große Schutzgebiet liegt direkt am malerischen Pacific Coast Highway. Es bietet eine atemberaubende Kulisse aus zerklüfteten Klippen, geheimen Höhlen und weiten Sandstränden.
Am Leo Carrillo State Park gibt es zahlreiche Wanderwege, die durch die vielfältige Küstenlandschaft führen. Wir begannen unseren Ausflug mit einem ausgiebigen Spaziergang entlang des malerischen Strandes und genossen das sanfte Rauschen der Wellen. Besonders faszinierend sind die Gezeitenpools (Tide Pools): Bei Ebbe kommen hier kleine Meeresbewohner wie Seesterne und Seeanemonen zum Vorschein. Die markanten Felsen, die hier fast majestätisch ins Meer ragen, bieten einen Anblick, der uns jedes Mal aufs Neue den Atem raubt.

Leo Carrillo State Beach an der kalifornischen Küste – ein Ort, an dem Freiheit, Weite und Natur spürbar werden. Genau diese Momente machen das Leben in den USA so faszinierend. Auch wenn hinter der schönen Kulisse oft eine ganz andere Realität steckt.
Nachdem wir den Strand erkundet hatten, suchten wir uns einen gemütlichen Platz auf den Felsen mit einem wunderbaren Ausblick auf den rauschenden Ozean. Es ist der perfekte Ort, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Während ich dort saß, die salzige Meeresbrise spürte und mein Häkelzeug in der Hand hielt, war die Entspannung perfekt. Ob bei einem gemütlichen Picknick oder beim Handarbeiten – die friedliche Atmosphäre hier in Malibu ist wirklich einzigartig.

Ein stiller Moment im Leo Carrillo State Park: Während ich auf den Felsen sitze und häkle, schweift mein Blick über den Pazifik und die zerklüftete Küste von Malibu. Für mich ist das pure Entschleunigung – Zeit für mich, begleitet vom Rauschen der Wellen.
Lebensfreude und Unbeschwertheit am Pazifik
Während ich es mir auf einem der sonnenwarmen Felsen gemütlich gemacht habe, genieße ich diesen ganz besonderen Moment der Ruhe im Leo Carillo State Park. Von meinem Logenplatz über dem Ozean aus lasse ich den Blick schweifen und beobachte entspannt, wie Klaus die Umgebung erkundet und seine ganz eigenen Entdeckungen macht. Es ist herrlich zuzusehen, mit welcher Begeisterung er die Natur hier aufsaugt, während ich die friedliche Atmosphäre genieße.
In diesem Augenblick spüre ich sie ganz deutlich: diese tiefe kalifornische Unbeschwertheit. Es gibt kaum einen Ort, an dem man die Welt so gut vergessen kann wie hier, wo das tiefe Blau des Himmels nahtlos in das Glitzern des Pazifiks übergeht. Für mich bedeutet Lebensfreude genau das – die Freiheit zu haben, an einem so magischen Ort einfach mal innezuhalten.

Klaus steht auf den zerklüfteten Felsen über dem Pazifik, die Arme weit ausgebreitet, während das Sonnenlicht auf den Wellen glitzert. Die raue Küste, das offene Meer und der weite Himmel spiegeln genau diese kalifornische Unbeschwertheit wider, die diesen Ort so besonders macht.
Ein Tag voller Entdeckungen
Unser Besuch im Leo Carrillo State Park war ein unvergessliches Erlebnis. Es war ein Tag voller kleiner Entdeckungen und großer Entspannung, der uns wieder einmal gezeigt hat, wie viel Kraft man aus der unberührten Natur Kaliforniens schöpfen kann.
Die Verbindung zwischen meiner Leidenschaft für mein Hobby, Klaus’ unbeschwerter Freude beim Erkunden der Felsen und der wilden Schönheit im Leo Carrillo State Park hat diesen Ausflug zu etwas ganz Besonderem gemacht. Es war eines dieser wertvollen Erlebnisse, die uns daran erinnern, wie wichtig es im Alltag ist, innezuhalten und die einfachen Freuden des Lebens ganz bewusst zu genießen. Gemeinsam Zeit in der Natur zu verbringen, ohne auf die Uhr zu schauen – das ist für mich der wahre Luxus einer Reise.

Klaus steht auf den felsigen Klippen an der kalifornischen Küste und blickt hinaus auf den weiten Pazifik. Der Himmel ist strahlend blau, das Meer ruhig, und die Küstenlinie zieht sich sanft in die Ferne. Ein Moment voller Freiheit, Bewegung und dieser ganz typischen kalifornischen Leichtigkeit.
Aber es geht um mehr als nur einen schönen Tag am Meer: Es ist die Erkenntnis, wie wichtig es ist, die Schönheit der Welt um uns herum aktiv zu schätzen und zu schützen. Orte wie der Leo Carrillo State Park sind wahre Geschenke, die uns Demut lehren. Sie zeigen uns, dass das größte Glück oft in den kleinsten Momenten liegt – sei es das Glitzern der Wellen, das Lachen eines geliebten Menschen oder die nächste Masche auf den Nadeln. Wir nehmen ein großes Stück dieser kalifornischen Gelassenheit mit nach Hause.
Sonnenuntergang am Leo Carrillo State Park: Goldener Abschied
Gegen Abend beschlossen wir, unsere Sachen zu packen und uns langsam auf den Heimweg zu machen. Aber bevor wir den Leo Carrillo State Park verließen, hielten wir noch einmal inne. Wir standen am Strand und blickten auf den atemberaubenden Sonnenuntergang, der den Himmel über dem Pazifik in ein flammendes Meer aus tiefem Gelb und leuchtendem Orange tauchte.

Die untergehende Sonne taucht den Pazifik in warme Gold- und Orangetöne. Sanfte Wellen rollen an den Strand, während sich das Licht der Sonne glitzernd auf der Wasseroberfläche spiegelt. Ein ruhiger Moment am Abend, der die besondere Stimmung der kalifornischen Küste einfängt.
Es war dieser perfekte Moment der Stille, in dem das Rauschen der Wellen und das warme Licht der untergehenden Sonne alles vergessen ließen. Dieser Anblick war der krönende Abschluss für unseren wunderbaren Tag an der Küste. Mit einer Kamera voller Bilder und einem Herzen voller neuer Erinnerungen verabschiedeten wir uns vom Leo Carrillo State Park – dankbar für diesen unbeschwerten Tag in der kalifornischen Natur.
Warum sich ein Besuch im Leo Carrillo State Park wirklich lohnt
Unser Besuch im Leo Carrillo State Park war einer dieser Tage, die uns für immer in Erinnerung bleiben werden. Die unvergleichliche Schönheit und die tiefe Ruhe der Küste boten uns eine wunderbare Auszeit vom Alltag und haben unsere Akkus wieder voll aufgeladen. Es sind oft diese stillen Momente am Pazifik, in denen man die Weite Amerikas erst so richtig begreift.
Sucht man einen Ort zum Entspannen, Wandern oder zum bewussten Genießen der Natur, ist der Park genau das richtige Ziel. Er zeigt Malibu von seiner wilden und unaufgeregten Seite, weit weg vom Trubel der Stadt. Besonders die Gezeitenpools haben es uns angetan. Wenn sich das Wasser bei Ebbe zurückzieht, kommen faszinierende kleine Welten zum Vorschein, die man stundenlang beobachten kann.
Für Klaus und mich war dieser Ausflug wieder einmal ein Beweis dafür, wie gut wir uns auf unseren Reisen ergänzen. Während ich dort saß, mein Häkelzeug in der Hand hielt und die salzige Meeresluft genoss, war Klaus unermüdlich mit der Kamera unterwegs. Er liebt es, das Spiel von Licht und Schatten auf den markanten Felsformationen einzufangen. Ich beobachte ihn dabei oft aus der Ferne und freue mich über seine Begeisterung, während ich selbst die Ruhe nutze, um an meinem Projekt weiterzuarbeiten.
Lust auf noch mehr Meer?
Hier geht’s zum Point Dume State Beach – für mich einer der schönsten Strände in Malibu und ganz in der Nähe!
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Lovely story of an experience that you will never forget.
I am one who also loves to crochet too! It is calming and relaxing.❤
Die Bilder haben mich vollkommen überzeugt! Es sieht wirklich nach einem Ort zum Entspannen aus. Würde dort vielleicht nicht häckeln (kanns auch einfach nicht), aber ein gutes Buch lesen. Zwischendurch dann immer wieder meinen Blick über das Meer schweifen lassen… das stell ich mir richtig schön vor! 🙂
Falls ich mal nach Malibu komme, werde ich dort sicher vorbeischaun. 🙂
LG,
Vici
Ja genau, ein gutes Buch lesen und dabei die Ruhe genießen, dass macht mein Mann gerne, wenn er nicht gerade Faxen macht!
Liebe Grüße
Sigrid
Hach, du glaubst gar nicht, wie toll ich das finde, Sigrid! Ich habe früher nämlich auch so gern am Wasser gehäkelt! Da werden auf jeden Fall Erinnerungen geweckt! In den USA war ich leider noch nicht und den Park kannte ich bis eben auch nicht, aber die zerklüfteten Klippen finde ich sehr beeindruckend! Da kann das Wasser seine Kraft zeigen!
Liebe Grüße
Jana