Wie schnitze ich einen Kürbis für die Halloweendeko?
Einen Kürbis für die Halloweendeko zu schnitzen ist eine schöne Tradition!
Bald ist Halloween und natürlich werden auch bei uns, wie jedes Jahr an diesem Tag gruselige, leuchtende Kürbisfratzen vor der Haustüre stehen.
Bei unseren Abendspaziergängen bewundern wir gerne die gruseligen Grimassen der Meisterwerke, die mach fantasievoller Kürbis-Schnitzer für seinen Garten geschaffen hat. Wir finden es wirklich schön, dass sich diese amerikanische Tradition mittlerweile auch bei uns in Deutschland durchgesetzt hat.
Heute war es auch bei uns so weit, wir gingen mit viel Spaß daran unsere Kürbisse für die Halloweendeko zu schnitzen, die wir letzte Woche schon gekauft haben.

Bevor es aber daran geht eine fiese Fratze in den Kürbis für Halloweendeko zu schnitzen, muss der erst vorbereitet werden!
Als Erstes muss mit einem scharfen Messer der Deckel ausgeschnitten werden. Wir haben das sternförmig gemacht, weil es uns so besser gefällt, aber es geht natürlich auch rund. Man sollte dabei das Messer beim Schneiden leicht schräg halten, damit der Deckel später nicht hineinfallen kann.
Mit der Hand, ich ziehe dazu lieber Handschuhe an, die klebrigen Fasern und die Kerne aus dem Kürbis entfernen. Danach kann man das Fruchtfleisch herausschaben, bis der Kürbis dünn genug ist um das Licht durchscheinen zu lassen. Wir nehmen dazu einen normalen Löffel, aber es gibt natürlich auch spezielle Schneidewerkzeuge oder Schaber dafür zu kaufen.
Anschließend muss man den Kürbis sauber machen und von innen und außen trocken wischen!
Nun bekommt der Kürbis für die Halloweendeko seine grinsende Fratze!
Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und nach Lust und Laune kann man richtige Kunstwerke entstehen lassen. Man malt das Motiv selber auf, oder druckt sich einfach fertige Malvorlagen aus, die man dann nur ausschneiden muss. Danach klebt man diese dann mit Klebestreifen auf den Kürbis und zeichnet die Linien, die später ausgeschnitten werden sollen, mit einem schwarzen wasserfesten Stift nach.
Nun wird die Vorlage wieder entfernt und man kann mit dem Schnitzen beginnen. Dazu schneidet man mit einem scharfen Messer oder mit einem kleinen Schnitzmesser an den aufgemalten Linien entlang. So entsteht dann das gewünschte Gruselgesicht, dass vorher ausgesucht wurde.
Den Kürbis innen und außen mit Haarlack besprühen, das macht ihn etwas haltbarer und er verschrumpelt nicht ganz so schnell.
Nun noch die Teelichter reinstellen und fertig ist das schaurige, Grimassen ziehende Kürbisgesicht!
Was mach ich nun mit dem herausgelösten Kürbisfleisch?
So ein Kürbisgesicht ist natürlich ganz toll als Halloweendeko, aber was mach ich mit dem herausgeholten Innenleben?
Es gibt viele Kürbisgerichte in den USA, wie zum Beispiel Pumpkin Pie, Pumpkin Latte und Pumpkin Pancakes. Die Grundlage für diese amerikanischen Gerichte ist meist ein ungewürztes Kürbispüree, dass sehr einfach herzustellen ist und man auch gut einfrieren kann.
Kürbispüree ideal für viele Gerichte!
Auch die Kerne muss man nicht entsorgen!
Meine Schwiegertochter trocknet und röstet sich die Kürbiskerne in einer Pfanne, entfernt die Haut und nimmt sie beispielsweise für Suppen und Salate als Topping oder kaut sie einfach pur.
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Danke für die tolle Anleitung. Unsere werden meist nicht so schön und schimmeln recht schnell, wenn sie vor der Tür stehen.
Liebe Grüße
Anja von Castlemaker.de
Na das passt ja wunderbar zu meinem neuen Beitrag. Nur ich habe nicht geschnitzt – ich habe gemalt. Deine Tips sind aber auch klasse und einfach nachzumachen.
Viele liebe Grüße an Dich
Sandra
Super cool! Mein Freund hat mir letztes Jahr auch einen geschnitzt und ich fand den SOOOOO toll <3 Dafür wird man auch eben nie zu alt finde ich ja.
Lieben Gruß,
Anni von http://www.yogagypsy.de
Servus, ach was für ein genialer Beitrag. Diese Woche werde ich mit meiner Tochter aus ein paar Kürbisse schnitzen, da kommt der Artikel wie gerufen. Liebe Grüße, Claudia #ilovehalloween
Danke, das hat mich schon lange interessiert. Wir sind nicht so verhaftet in die Tradition von Halloween, da kommt Deine Anleitung gerade recht.
Alles Liebe
Annette