El Matador State Beach – Tipps & Eindrücke zum schönsten Strand in Malibu

El Matador State Beach

El Matador State Beach – Traumstrand in Malibu

Ich erinnere mich noch genau an diesen besonderen Tag, an dem Klaus und ich zum ersten Mal den El Matador State Beach besucht haben. Wir waren unterwegs auf dem Pacific Coast Highway, als wir beschlossen, spontan einen Stopp einzulegen. Die Sonne funkelte über dem Ozean, der Wind war warm, und es roch nach Salz und Freiheit. Was uns an diesem Strand erwartete, übertraf alle Erwartungen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde kürzlich vollständig überarbeitet und mit neuen Informationen und persönlichen Eindrücken aktualisiert.

Ein verstecktes Paradies an der Küste

Der El Matador State Beach liegt etwa zehn Meilen westlich von Malibu direkt am berühmten Pacific Coast Highway. Wer einfach an ihm vorbeifährt, ahnt oft gar nicht, welches Naturparadies sich hinter einem unscheinbaren Parkplatz versteckt. Kein Schild, keine große Werbung – nur eine kleine Einfahrt und ein paar Autos, die einen ersten Hinweis auf diesen magischen Ort geben.

Der Parkplatz kostet 8 Dollar, aber mit etwas Glück findet man auch einen Platz entlang der Straße. Amerikaner sind übrigens oft sehr hilfsbereit – uns wurde damals sogar ein noch gültiges Ticket geschenkt.

Der Abstieg zum El Matador State Beach

Der Weg zum Strand ist nichts für schwache Nerven oder Flip Flops. Vom Parkplatz aus führt ein staubiger Pfad über die Klippen nach unten. Kein Geländer, kein Luxus, nur Natur pur. Ich empfehle festes Schuhwerk besonders, wenn man wie ich unterwegs auch noch seine Kamera schleppen möchte.

Doch sobald man die erste Kurve erreicht, wird man belohnt. Der Ausblick auf den El Matador State Beach ist schlicht atemberaubend. Türkisblaues Wasser, goldener Sand, bizarre Felsformationen und das Rauschen der Wellen – all das wirkt wie gemalt. Ich habe dort oben erst mal tief durchgeatmet und mich ein wenig in Kalifornien verliebt. Wieder mal.

Zwischen Meereshöhlen und Sonnenuntergängen

Unten angekommen eröffnet sich eine völlig andere Welt. Der Strand wirkt wild und unberührt, fast ein bisschen mystisch. Zwischen den riesigen Felsen verstecken sich Höhlen, die bei Ebbe zugänglich sind. Wir sind barfuß durch das seichte Wasser gelaufen, haben Muscheln gesammelt und uns von der Gischt überraschen lassen.

Ich habe selten einen Ort gesehen, an dem so viele Fotografen gleichzeitig unterwegs waren. Manche mit Stativ, manche mit Modellen im Abendkleid, andere beim romantischen Pärchen-Shooting im Gegenlicht. Kein Wunder – die Kulisse ist wie gemacht für große Gefühle.

Picknick mit Delfinblick

Wir haben uns ein ruhiges Plätzchen gesucht, unsere Decke ausgebreitet und das Picknick genossen. Während wir im Sand saßen, tauchten plötzlich zwei Delfine in den Wellen auf. Einfach so. Für einen Moment war alles still, nur das Meer, die Sonne und wir.

Der El Matador State Beach ist kein typischer Familienstrand mit Eisverkäufern und Duschen. Hierher kommen Menschen, die Natur lieben, die das Besondere suchen und vielleicht auch ein bisschen Ruhe.

Tipps für deinen Besuch

Ein paar Dinge würde ich dir gern mit auf den Weg geben, wenn du diesen magischen Ort einmal selbst erleben möchtest:

  • Zieh Turnschuhe an, der Weg ist steil und rutschig
  • Badeschuhe schützen dich vor spitzen Steinen im Wasser
  • Achte auf die Gezeiten, manche Höhlen sind nur bei Ebbe begehbar
  • Nimm dir Zeit, die Stimmung ändert sich mit dem Licht, besonders bei Sonnenuntergang
  • Denk an eine Kamera, es gibt Motive, die du nie vergessen wirst

El Matador State Beach ist Kalifornien pur

Der El Matador State Beach ist für mich einer der Strände an der Westküste Strände an . Er ist ursprünglich, kraftvoll und zugleich friedlich. Wer bereit ist, ein bisschen Abenteuer auf sich zu nehmen, wird mit einem unvergesslichen Naturerlebnis belohnt. Ich komme immer wieder gern hierher – und jedes Mal entdecke ich etwas Neues.

 


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35 Kommentare

  • Moin,

    Wie wunderschön!!! Mein Cousine war ja für ein Jahr wieder in Deutschland und fliegt Sonntag wieder zurück zu ihrem Mann in die USA, da sie nun ihr Referadriat abgeschlossen hat. Da haben wir auch schon Pläne geschmiedet was wir alles unternehmen wenn wir sie dort besuchen… Dein toller Blog wird ab sofort als Reiseführer akribisch durchgearbeitet 😉

    Liebe Grüße und schönes Wochenende,
    Verena

    • Danke liebe Verena,ich fliege ja nächste Woche wieder zu meinem Sohn nach Los Angeles. Da werde ich sicher wieder einige interessante Plätze entdecken.
      Liebe Grüße und einen schönen Muttertag.
      Liebe Grüße
      Sigrid

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